FOrsprung Forchheim
Gemeinsame Verantwortung für Bildung

 

Calphi wird 50!

Calphi, so heißt das „Wärmegeistchen“, das putzmunter mit Friedrich Oehme die Schulen des Landkreises besucht. An der Grundschule Hiltpoltstein konnte Calphi nun seinen „Fünfzigsten“ feiern! 50 Mal bereits konnten dank Calphi und Friedrich Oehme Schülerinnen und Schüler des Landkreises Forchheim viele spannende Entdeckungen rund um das Thema „Wärme“ machen.

Fasziniert und begeistert folgten die Schülerinnen und Schüler auch in der Grundschule Hiltpoltstein dem Wärmegeistchen. Wo kommt die Wärme eigentlich her und wo geht sie hin, wenn es kalt wird? Warum soll man eigentlich Energie sparen und wie macht man das am besten? Ein kleines Buch erzählt die Geschichte des Wärmegeistchens weiter und so können die Schülerinnen und Schüler leicht ihr neues Wissen an die Eltern und Geschwister weitergeben.

Wolfgang Blos, der als Vertreter des Vereins FOrsprung Calphi von Anfang an mit unterstützte, freute sich besonders über den nachhaltigen Erfolg Calphis. Landrat Dr. Hermann Ulm und Schulrätin Dr. Cordula Haderlein bedankten sich herzlich bei Friedrich Oehme für sein großartiges Engagement. Diesem Dank schlossen sich Rektorin Margit Keck und Bürgermeisterin Gisela Schulze-Bauer an und freuten sich, dass die Hiltpoltsteiner Kinder so eine tolle Lernchance erhielten. Wir sind gespannt, wo Calphi demnächst auftaucht!



Friedrich Oehme macht ein Foto mit der Wärmebildkamera

 

So kann die Wärmebildkamera die Wärme sichtbar machen

 


Gruppenbild mit Calphi

Vorankündigung der 3. Bildungskonferenz der Bildungsregion Forchheim am 23.04.20

FOrlesen! – Leseförderung im Landkreis Forchheim

Das Bildungsbüro im Landkreis Forchheim hat bereits vor mehreren Jahren erkannt, dass Lesen als Schlüsselkompetenz für den Wissenserwerb nicht früh genug gefördert werden kann. Um beispielsweise die ehrenamtlichen Lesepaten in Kindertagesstätten zu unterstützen, wurden unentgeltlich Lesekoffer mit altersgerechtem Vorlesematerial ausgegeben. Die Nutzung dieser Koffer wurde durch Studierende der Buchwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) wissenschaftlich untersucht und erste Ergebnisse auf der 1. Bildungskonferenz der Bildungsregion Landkreis Forchheim im Jahr 2017 vorgestellt.

Seitdem arbeiten das Bildungsbüro und seine Kooperationspartner in verschiedenen Projekten weiter daran, das Bewusstsein um die Bedeutung von Lesen und Vorlesen zu stärken und ehrenamtliche Tätigkeiten in diesem Bereich zu fördern und zu honorieren, z.B. durch eine Fortbildungsreihe. Parallel untersuchten die Studierenden die Muster der Leseförderung und Mediennutzung allgemein auch an Grundschulen und weiterführenden Schulen.

Daher greift die 3. Bildungskonferenz das Thema erneut auf. Nach der Vorstellung der Gesamtergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung gibt es vielfältige Gelegenheiten, sich über konkrete Projekte in Kitas, Schulen und Büchereien des Landkreises zu informieren und sich gemeinsam über Ideen auszutauschen.

Eingeladen sind alle Personen, die sich beruflich oder ehrenamtlich im Bereich Leseförderung engagieren (möchten).

Die Veranstaltung findet im Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim von 15.00-18 Uhr statt.

Kinder-Uni wird ergänzt um Vortrag für Eltern – noch Plätze frei

Im Rahmen der laufenden Saison der Forchheimer Kinder-Uni finden im Februar 2020 weitere Vorlesungen statt. Am 1. Februar wird Dr. Thomas Eißing, Leiter des dendrochronologischen Labors der Universität Bamberg einen Einblick geben, „was die Jahresringe eines Baumes erzählen". Diese Veranstaltung ist allerdings bereits ausgebucht.

Für die Vorlesung am 15. Februar in der Aula des Herder-Gymnasiums sind jedoch noch Plätze frei. Noch bis zum 10. Februar können sich interessierte Kinder zum Thema „Wo wachsen Bücher- und wie kommen sie ins Internet?" anmelden, und zwar unter www.bildungsregion-forchheim.de.

Parallel zum Kinder-Vortrag am 15. Februar von 11 bis 12 Uhr gibt es diesmal außerdem ein besonderes Angebot für Eltern: Monika Roemer-Girbig, Journalistin und Mitglied im Landesvorstand des Bayerischen Elternverbandes e.V., wird einen Vortrag über Rechte und Pflichten von Elternvertretern halten sowie praktische Hilfen zur Elternarbeit an Schulen geben. Dabei wird sie unter anderem darüber sprechen, welche Gremien existieren, in denen Eltern mitwirken können und was genau deren Aufgaben, Rechte und Pflichten sind. Außerdem gibt sie einen Überblick über die Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte von Klassenelternsprechern und Elternbeiräten, klärt über mögliche Veranstaltungen des Elternbeirats auf und gibt Hinweise, wie Anregungen durch Eltern aufgegriffen werden sollten. Außerdem gibt sie Tipps zur Organisation der Elternbeiratsarbeit und stellt Hilfsmittel vor, die die Arbeit in der Praxis deutlich vereinfachen können.

Der Vortrag ist kostenlos und steht allen interessierten Eltern offen (unabhängig von der Teilnahme ihres Kindes an der Kinder-Uni). Die Anmeldung ist bis zum 7. Februar möglich, und zwar per eMail an
bildungsbuero@lra-fo.de

Der 3. Jungforschertag war ein voller Erfolg

 

Am 20.11.2019 (Buß- und Bettag) fand der 3. Jungforschertag im Landkreis Forchheim statt. Veranstaltungsort war diesmal das Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt.
Über 100 Schülerinnen und Schüler aus 8 Schulen nahmen teil.

 

Links zu den sehr positiven Presseberichten:





In Bayern und Baden-Württemberg haben sich 58 Landkreise und kreisfreie Städte auf den Weg zu einem datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement (DKBM) gemacht. Im Zuge dessen wurden vor Ort in den Kommunen Prozesse und Strukturen aufgesetzt, die eine abgestimmte und ämterübergreifende Bildungssteuerung erlauben. Weiterlesen...

Bildungsbüro und FOrsprung e.V. präsentieren erfolgreiche Kooperation im Landkreis Forchheim bei bundesweitem Fachforum für datenbasiertes Bildungsmanagement in Köln

Seit 2016 nimmt der Landkreis Forchheim am Bundesförderprogramm „Bildung integriert“ teil und setzt seitdem verstärkt auf datenbasiertes Bildungsmanagement. Im Rahmen des Förderprogramms werden ein- bis zweimal jährlich bundesweite Fachforen abgehalten, die den Austausch zwischen den teilnehmenden Kommunen verstärken sollen.

Beim diesjährigen Fachforum in Köln am 27. und 28. Mai war ein Schwerpunktthema die nachhaltige Kooperation von Bildungsbüros mit zivilgesellschaftlichen Akteuren. In diesem Zusammenhang wurde der Landkreis Forchheim als Vorbild aus der Praxis ausgewählt. Denn hier arbeiten seit vielen Jahren das Bildungsbüro und der Verein FOrsprung e.V. Hand in Hand, um die regionale Bildungslandschaft zu vernetzen und zu gestalten.

Dr. Julia Schilling, stellvertretende Leiterin des Bildungsbüros, sowie Wolfgang Blos, 1. Vorsitzender von FOrsprung e.V. und Gerhard Koller, Gründungs- und Vorstandsmitglied, berichteten vor etwa 50 Teilnehmern von den historischen Wurzeln und Hintergründen dieser einzigartigen Zusammenarbeit und erläuterten am Beispiel von gemeinsamen Projekten wie dem Bayerischen Ganztagsschulkongress oder der Forchheimer Kinder-Uni die konkrete Ausgestaltung dieser langjährigen und ergebnisreichen Partnerschaft von Verwaltung und Verein. 

IMG_4162 IMG_4167 IMG_4189

Liebe Mitglieder von FOrsprung und Interessierte,

 

es ist wieder mal Zeit, Ihnen in kompakter Form  unsere derzeit aktuellen Themen und Tätigkeiten vorzustellen. Für ausführlichere Informationen steht Ihnen natürlich der gesamte Vorstand zur Verfügung.

 

FOrsprung wird heuer 10 Jahre. Für uns war die Frage, Jubelfeier oder ?  Wir haben uns entschieden, einige Veranstaltungen in unser Jahresprogramm aufzunehmen, bei denen Mitglieder und Interessierte sich mit Bildung und ihren Aspekten intensiv beschäftigen können und Impulse für die weitere Arbeit kreieren.

 

1.      Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro im Landkreis Forchheim: Die Einrichtung eines Bildungsbüros im Landkreis Forchheim unter der Leitung von Martin Haendl hat für FOrsprung einen Partner in der Arbeit am Thema Bildung gebracht. Viele Projekte werden deshalb in einer sachlich und menschlich sehr guten Atmosphäre gemeinsam erdacht, geplant und umgesetzt. Inzwischen arbeitet im Bildungsbüro auch Frau Dr. Schilling im Bereich Bildungsmonitoring. Erste Ergebnisse hat sie im Vorstand, aber auch in anderen Gremien bereits vorgestellt.

2.      Fahrt zur didacta in Stuttgart: Im Februar fuhren wir mit einem vollen Bus zur Lehr- und Lernmittelmesse nach Stuttgart. Die 48 Teilnehmer kamen aus allen Bildungsbereichen: Erzieherinnen aus Kindertagesstätten, Lehrkräfte von allen Schularten, Vertreter von Ämtern, Referendare aus drei Seminaren und sonstige Interessierte. Für alle war die Fahrt anstrengend, aber auch erfolgreich.

3.      JeKi: Im 8. „JeKi-Jahr“ nehmen 1600 Schüler in 24 Schulen im Landkreis an JeKi (=Jedem Kind ein Instrument) teil, das sind 75 % der Schüler bzw. Schulen. Dazu gibt es im Landkreis noch 4 Schulen, die Musik in Form von „Bläserklassen“ fördern. Bis auf 3 Grundschulen haben sich also die Grundschulen im Bereich Musik besonders engagiert. Das ist natürlich ein Riesenerfolg. Den Nutzen haben v. a. die Kinder, aber auch deren Eltern und die Musikvereine in den Gemeinden, die meist einen großen Aufschwung erleben. Die Kosten der Instrumente von JeKi tragen die Sparkassen- und die Oberfrankenstiftung und die Eltern, die Kosten für den Instrumentalunterricht die Gemeinden/ Städte, die Organisation erledigt FOrsprung mit Hilfe der Sparkasse Forchheim.

4.      JeKi in Forchheim: Um JeKi entwickelte sich in Forchheim eine politische Diskussion. Ohne ein Gespräch mit uns wurde von der Verwaltung vorgeschlagen, JeKi in der Stadt Forchheim zu beenden, da es nichts bringe. In Gesprächen mit dem Oberbürgermeister, den Stadträten, dem Leiter der Musikschule, der Verwaltung und den Schulleiterinnen der Grundschulen konnten wir das fachlich richtig stellen und erreichen, dass auch in Forchheim JeKi fortgeführt wird. Verbessert werden soll die Zusammenarbeit mit der Musikschule. Dafür wurden inzwischen Vorschläge erarbeitet, die im Stadtrat noch besprochen werden sollen.

5.      JeKi-Konzert: Am 31. Mai zeigten zum zweiten Mal über 100 Kinder aus verschiedenen JeKi-Schulen im Landkreis, was sie so im Laufe der beiden Jahre spielen. Die Vielfalt und auch das Engagement der Kinder und Lehrkräfte beeindruckte die etwa 200 Zuhörer.

6.      Calphi: Für unser Projekt „Calphi“ besucht Dr. Oehme als Projektverantwortlicher sehr aktiv Grundschulen und bringt dabei den Kindern eine Vorstellung von Wärmeenergie anhand anschaulicher Experimente bei. Nun ist auch ein Merkbüchlein für diese Besuche erschienen, so dass die Kinder ihre Erfahrungen und Erkenntnis auch schriftlich mit nach Hause bringen können.

7.      Förderung: FOrsprung hat wieder verschiedene Fortbildungen für Erzieher(innen) und Lehrkräfte aus allen Schularten finanziell gefördert.

8.      Mitarbeit in Gremien: FOrsprung  ist in der Steuergruppe der Bildungsregion Landkreis Forchheim und im Bildungsbeirat der Stadt Forchheim mit mehreren Mitgliedern vertreten.

9.      Bildungskonferenz zum Thema Lesen:  An vielen Kindergärten und Schulen wirken im Landkreis Forchheim Lesepaten. Für das Bildungsbüro und FOrsprung ist das Anlass, in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg (Dr. Titel) am 23.9.2017 eine Bildungskonferenz zum Thema Lesen mit Referat und verschiedenen Workshops zu veranstalten. Egal ob Buch, Zeitschrift oder Computer, Lesen bleibt eine grundlegende Kulturtechnik. Näheres dazu folgt.

10.   Zukunftswerkstatt im Oktober: Am Samstag, 7. Oktober 2017 von 9:45 Uhr bis 16 Uhr werden wir in einer Veranstaltung „Weil Zukunft mit Bildung beginnt – Open Space – Forchheim denkt weiter“ kurz 10 Jahre zurückdenken( 10 Jahre FOrsprung), dann aber 15 Jahre versuchen vorauszudenken.  Dazu laden wir alle Mitglieder, Politiker interessierte Bürger ein. Wir freuen uns auf die neuen Impulse, die wir von den Teilnehmern bekommen werden.

11.   Termin der Mitgliederversammlung 2017 mit Neuwahlen: Am 6. November 2017 um 19 Uhr wird im Mehrgenerationenhaus in Forchheim die diesjährige Mitgliederversammlung stattfinden. Dazu ergeht noch rechtzeitig eine spezielle Einladung.

12.   „2. Forchheimer Jungforschertag“:  Am 23. November 2017 wird der 2. Jungforschertag stattfinden. Dabei werden wieder, wie 2015, alle interessierten Schüler und ihre Lehrkräfte mit Bussen von ihren Schulen abgeholt und auf Burg Feuerstein gebracht. Dort erleben sie in einer entspannten Atmosphäre einen  Tag mit Beispielen für Forschungsvorhaben, Vorstellung von Naturwissenschaftlern, die Forschung aktiv betreiben und arbeiten praktisch in verschiedenen Bereichen. Unser Ziel ist die Förderung des Interesses an Naturwissenschaften an Forschung und die Erweiterung des Blickes auch hinsichtlich der Berufswahl.

13.   Ganztagsschulkongress 2018: Im November 2018 findet der 6. Ganztagsschulkongress statt. Die Veranstaltung wird geplant und getragen vom ISB in München, dem Bildungsbüro und FOrsprung.

14.   FOrsprung diskutiert: Ein Verein kann nur dann ein Anliegen (“die Bildung“) voranbringen, wenn er selbst v.a. im Vorstand nachdenkt und intensiv ohne Scheuklappen diskutiert. Das haben wir auch wieder intensiv getan.

 

 

 Über einen zahlreichen Besuch der verschiedenen Veranstaltungen würden wir uns natürlich freuen!

 

 

 

Wolfgang Blos, 1. Vorsitzender FOrsprung e. V.

 

Stettiner Straße 18

91320 Ebermannstadt

Tel.: 09194 8681

Handy: 0176 206 777 65

Fax: 09194 7959429

Mail: wolfgang.blos@t-online.de

 

 

 
FOrsprung e.V.
Am Streckerplatz 3
91301 Forchheim
Tel. 09191/86530
info@forsprung.de