FOrsprung Forchheim
Gemeinsame Verantwortung für Bildung

 

 

Liebe Mitglieder von FOrsprung und Interessierte,

 

es ist wieder mal Zeit, Ihnen in kompakter Form  unsere derzeit aktuellen Themen und Tätigkeiten vorzustellen. Für ausführlichere Informationen steht Ihnen natürlich der gesamte Vorstand zur Verfügung.

 

FOrsprung wird heuer 10 Jahre. Für uns war die Frage, Jubelfeier oder ?  Wir haben uns entschieden, einige Veranstaltungen in unser Jahresprogramm aufzunehmen, bei denen Mitglieder und Interessierte sich mit Bildung und ihren Aspekten intensiv beschäftigen können und Impulse für die weitere Arbeit kreieren.

 

1.      Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro im Landkreis Forchheim: Die Einrichtung eines Bildungsbüros im Landkreis Forchheim unter der Leitung von Martin Haendl hat für FOrsprung einen Partner in der Arbeit am Thema Bildung gebracht. Viele Projekte werden deshalb in einer sachlich und menschlich sehr guten Atmosphäre gemeinsam erdacht, geplant und umgesetzt. Inzwischen arbeitet im Bildungsbüro auch Frau Dr. Schilling im Bereich Bildungsmonitoring. Erste Ergebnisse hat sie im Vorstand, aber auch in anderen Gremien bereits vorgestellt.

2.      Fahrt zur didacta in Stuttgart: Im Februar fuhren wir mit einem vollen Bus zur Lehr- und Lernmittelmesse nach Stuttgart. Die 48 Teilnehmer kamen aus allen Bildungsbereichen: Erzieherinnen aus Kindertagesstätten, Lehrkräfte von allen Schularten, Vertreter von Ämtern, Referendare aus drei Seminaren und sonstige Interessierte. Für alle war die Fahrt anstrengend, aber auch erfolgreich.

3.      JeKi: Im 8. „JeKi-Jahr“ nehmen 1600 Schüler in 24 Schulen im Landkreis an JeKi (=Jedem Kind ein Instrument) teil, das sind 75 % der Schüler bzw. Schulen. Dazu gibt es im Landkreis noch 4 Schulen, die Musik in Form von „Bläserklassen“ fördern. Bis auf 3 Grundschulen haben sich also die Grundschulen im Bereich Musik besonders engagiert. Das ist natürlich ein Riesenerfolg. Den Nutzen haben v. a. die Kinder, aber auch deren Eltern und die Musikvereine in den Gemeinden, die meist einen großen Aufschwung erleben. Die Kosten der Instrumente von JeKi tragen die Sparkassen- und die Oberfrankenstiftung und die Eltern, die Kosten für den Instrumentalunterricht die Gemeinden/ Städte, die Organisation erledigt FOrsprung mit Hilfe der Sparkasse Forchheim.

4.      JeKi in Forchheim: Um JeKi entwickelte sich in Forchheim eine politische Diskussion. Ohne ein Gespräch mit uns wurde von der Verwaltung vorgeschlagen, JeKi in der Stadt Forchheim zu beenden, da es nichts bringe. In Gesprächen mit dem Oberbürgermeister, den Stadträten, dem Leiter der Musikschule, der Verwaltung und den Schulleiterinnen der Grundschulen konnten wir das fachlich richtig stellen und erreichen, dass auch in Forchheim JeKi fortgeführt wird. Verbessert werden soll die Zusammenarbeit mit der Musikschule. Dafür wurden inzwischen Vorschläge erarbeitet, die im Stadtrat noch besprochen werden sollen.

5.      JeKi-Konzert: Am 31. Mai zeigten zum zweiten Mal über 100 Kinder aus verschiedenen JeKi-Schulen im Landkreis, was sie so im Laufe der beiden Jahre spielen. Die Vielfalt und auch das Engagement der Kinder und Lehrkräfte beeindruckte die etwa 200 Zuhörer.

6.      Calphi: Für unser Projekt „Calphi“ besucht Dr. Oehme als Projektverantwortlicher sehr aktiv Grundschulen und bringt dabei den Kindern eine Vorstellung von Wärmeenergie anhand anschaulicher Experimente bei. Nun ist auch ein Merkbüchlein für diese Besuche erschienen, so dass die Kinder ihre Erfahrungen und Erkenntnis auch schriftlich mit nach Hause bringen können.

7.      Förderung: FOrsprung hat wieder verschiedene Fortbildungen für Erzieher(innen) und Lehrkräfte aus allen Schularten finanziell gefördert.

8.      Mitarbeit in Gremien: FOrsprung  ist in der Steuergruppe der Bildungsregion Landkreis Forchheim und im Bildungsbeirat der Stadt Forchheim mit mehreren Mitgliedern vertreten.

9.      Bildungskonferenz zum Thema Lesen:  An vielen Kindergärten und Schulen wirken im Landkreis Forchheim Lesepaten. Für das Bildungsbüro und FOrsprung ist das Anlass, in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg (Dr. Titel) am 23.9.2017 eine Bildungskonferenz zum Thema Lesen mit Referat und verschiedenen Workshops zu veranstalten. Egal ob Buch, Zeitschrift oder Computer, Lesen bleibt eine grundlegende Kulturtechnik. Näheres dazu folgt.

10.   Zukunftswerkstatt im Oktober: Am Samstag, 7. Oktober 2017 von 9:45 Uhr bis 16 Uhr werden wir in einer Veranstaltung „Weil Zukunft mit Bildung beginnt – Open Space – Forchheim denkt weiter“ kurz 10 Jahre zurückdenken( 10 Jahre FOrsprung), dann aber 15 Jahre versuchen vorauszudenken.  Dazu laden wir alle Mitglieder, Politiker interessierte Bürger ein. Wir freuen uns auf die neuen Impulse, die wir von den Teilnehmern bekommen werden.

11.   Termin der Mitgliederversammlung 2017 mit Neuwahlen: Am 6. November 2017 um 19 Uhr wird im Mehrgenerationenhaus in Forchheim die diesjährige Mitgliederversammlung stattfinden. Dazu ergeht noch rechtzeitig eine spezielle Einladung.

12.   „2. Forchheimer Jungforschertag“:  Am 23. November 2017 wird der 2. Jungforschertag stattfinden. Dabei werden wieder, wie 2015, alle interessierten Schüler und ihre Lehrkräfte mit Bussen von ihren Schulen abgeholt und auf Burg Feuerstein gebracht. Dort erleben sie in einer entspannten Atmosphäre einen  Tag mit Beispielen für Forschungsvorhaben, Vorstellung von Naturwissenschaftlern, die Forschung aktiv betreiben und arbeiten praktisch in verschiedenen Bereichen. Unser Ziel ist die Förderung des Interesses an Naturwissenschaften an Forschung und die Erweiterung des Blickes auch hinsichtlich der Berufswahl.

13.   Ganztagsschulkongress 2018: Im November 2018 findet der 6. Ganztagsschulkongress statt. Die Veranstaltung wird geplant und getragen vom ISB in München, dem Bildungsbüro und FOrsprung.

14.   FOrsprung diskutiert: Ein Verein kann nur dann ein Anliegen (“die Bildung“) voranbringen, wenn er selbst v.a. im Vorstand nachdenkt und intensiv ohne Scheuklappen diskutiert. Das haben wir auch wieder intensiv getan.

 

 

Wir wünschen allen noch eine erfolgreiche Zeit der Arbeit, dann einen intensiv entspannenden und erholsamen schönen Urlaub und dann wieder eine neue „normale“ Zeit. Über einen zahlreichen Besuch der verschiedenen Veranstaltungen würden wir uns natürlich freuen!

 

 

 

Wolfgang Blos, 1. Vorsitzender FOrsprung e. V.

 

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